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Hätten Sie's gewusst...?

Bestimmungen über Herkunft, Qualität, Verfahren und Zeichenverwendung für Fruchtsaft, Obstmost und Obstwein

Herkunftsbestimmungen

Die Rohware zur Herstellung von Fruchtsaft, Obstmost und Obstwein muss zu 100% in Baden-Württemberg erzeugt werden.


Anforderungen an die Erzeugung

Das verwendete Kernobst muss aus integriertem und kontrolliertem Anbau und / oder Streuobstbau stammen.

Die Erzeugung von Kernrobst aus dem integrierten und kontrollierten Anbau muss nach der " Richtlinie für den integrierten und kontrollierten Anbau von Kehrobst in Baden-Württemberg zur Verwendung des Herkunfts- und Qualitätszeichens erfolgen."


Qualitätskriterien

Die Zeichennutzung setzt bei allen Produkten voraus, dass die einschlägigen lebensmittelrechtlichen Anforderungen erfüllt sind. Der Zusatz von Zitronensäure ist unzulässig.


Analytische Qualitätskriterien

Folgende Höchstmenge bei den analytischen Prüfungen dürfen nicht überschritten werden:

Patulin

max.20 µg je Liter

Fumarsäure

5 mg je Liter

Milchsäure

300 mg je Liter

Ethanol

max. 1,5 g je Liter

Hydroximethylfurfural (HMF)  

max. 20 mg je Liter


Fruchtsäfte (klar und trüb)

Oechsle-Gehalt

mind. 48°

Titrierbare Säure  

mind.6,5 g/l


Kontrolle der Herkunfts-, Verfahrens und Zeichenverwendungsbestimmungen

Der Lizenznehmer muss einmal im Jahr dei Rechtmäßigkeit der Zeichennutzung der ihm angeschlossenen Zeichennutzer überprüfen.


Kontrolle der Qualitätsbestimmungen

Der Zeichennutzer muss zweimal im Jahr jeweils für Fruchtsaft, Obstmost und Obstwein sowie für  Mehrfruchtsaft eine amtliche Qualitätsprüfung der CLUA Sigmaringen durchführen lassen. Dabei müssen die in den Qualitätsbestimmungen festgelegten Werte erreicht werden.


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